FAQ

Häufige Fragen

Sie haben Fragen zu CMD? Wir haben Ihnen hier die Antworten auf die geläufigsten Fragen zusammengestellt, die wir in unserer Praxis zur CMD gestellt bekommen.

Was ist eine CMD?

Die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist der Oberbegriff für eine funktionelle, psychische, strukturelle und biochemische Fehlfunktion im Zusammenhang mit Zähnen, Ober- und Unterkiefer, Kiefergelenk, Schädel, Wirbelsäule, Muskeln und Faszien sowie sonstigen Weichteilen. Die Symptome sind extrem vielfältig, denn sie können Beschwerden und Schmerzen in all diesen Körperregionen sowie Tinnitus und Schwindel hervorrufen. Eine CMD kann auch Stoffwechselstörungen und Entgleisungen des Hormonhaushaltes verursachen.

Wie finde ich heraus, ob ich an einer CMD leide?

Lesen Sie unsere Informationen zu diesem Thema und prüfen Sie die Wahrscheinlichkeit für eine CMD anhand unseres Fragebogens. Dann haben Sie einen ersten Anhaltspunkt, den wir gern durch eine ausführliche Untersuchung untermauern.

Wie lange dauert die Behandlung, wie viele Termine brauche ich?

Grundsätzlich vereinbaren wir mit Ihnen zehn Behandlungstermine, die jeweils aus einem einstündigen Behandlungstermin beim Physiotherapeuten/Osteopathen und bei Ihrem CMD-Therapeuten/Zahnarzt bestehen. Die Dauer der Behandlung ist abhängig vom Chronifizierungsgrad und kann auch über diese zehn Behandlungstermine hinausgehen. Bei geringer Chronifizierung kann die Anzahl der Behandlungen auch unter zehn liegen.

Welche Erfolgswahrscheinlichkeit gibt es für die Behandlung?

In der Regel werden Sie innerhalb der ersten fünf Behandlungstermine eine deutliche Verringerung Ihrer CMD-bedingten Beschwerden feststellen. Gerade bei unspezifischen Halswirbelsäulen- und Rückenbeschwerden muss von einer CMD als Mitursache immer ausgegangen werden. Aber: Eine Garantie kann es in der Medizin nicht geben.

Muss ich meine Schmerzmedikation beibehalten?

Ziel unserer CMD-Behandlung ist, dass Sie Ihre Beschwerden bzw. Schmerzen loswerden und damit auch Ihre Medikation langsam ausschleichen können.

Und wenn meine Schiene zerbricht oder verloren geht?

Da wir den Behandlungsverlauf speichern, ist das in der Regel unproblematisch. Sie erhalten einfach eine neue Schiene und zahlen dafür nur die Laborkosten. Die Behandlung kann dort fortgeführt werden, wo sie unterbrochen wurde. Sie müssen die Behandlung nicht wiederholen.

Was kostet die Behandlung?

Die Kosten einer Schienenbehandlung können – je nach Dauer der Behandlung – zwischen zwei- und fünftausend Euro betragen und beinhalten die Laborkosten der Schienenherstellung und Schienenanpassung. Da es sich um Leistungen aus der Gebührenordnung für Zahnärzte und Ärzte (GOZ/GOÄ) handelt, ist bei gesetzlich versicherten Patienten eine Erstattung nicht möglich. Auch bei privat versicherten Patienten ist eine Erstattung oft nur im Rahmen der tariflichen Leistungen möglich. Einige unserer Leistungen sind kein Bestandteil der GOZ/GOÄ und müssen daher – wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben – analog berechnet werden. Daher tragen auch Privatpatienten einen Eigenanteil.

Werden anschließend weitere Behandlungen erforderlich?

Weitere Kosten können bei der Umsetzung der beschwerdefreien Schienenposition in ein gesichertes Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und Muskulatur entstehen. Das kann durch prothetische, kieferorthopädische oder eine Kombination aus beiden Maßnahmen erfolgen.

Aber, wenn ich so viel selbst zahlen muss, lohnt sich das überhaupt für mich?

Das können Sie nur selbst entscheiden. Wir versuchen, Ihnen im Vorfeld so viele Informationen an die Hand zu geben, dass Ihnen diese Entscheidung leicht fällt.

Füllen Sie gern als ersten Schritt unseren CMD-Anamnesebogen aus, so dass wir einen CMD-Untersuchungstermin vereinbaren können. Diese kostenpflichtige Untersuchung dauert ca. 1 Stunde und ist für Sie unverbindlich. Sie erfahren hier, wie stark Sie von einer CMD betroffen sind und können anschließend das weitere Vorgehen frei entscheiden.

Was passiert, wenn ich die Behandlung mittendrin abbreche?

Wenn Sie an einer CMD leiden, wird das nicht passieren. Denn Sie werden schon nach kurzer Zeit eine deutliche Verringerung Ihrer Beschwerden feststellen.

Welche Qualifikation hat die Zahnarztpraxis Dr. Harders bezüglich CMD?

Dr. Jan-W. Harders promovierte auf dem Gebiet der Funktionsdiagnostik im Zusammenhang mit der craniomandibulären Dysfunktion. Seitdem entwickelt er Strategien zur Behandlung der CMD. Eine eigene, schwerwiegende CMD-Erkrankung führte zur Überprüfung der vorhandenen Therapieverfahren und zu einem ganzheitlichen Behandlungskonzept. Dadurch kann heute in der Praxis Dr. Harders vielen Patienten bei der Behandlung einer CMD wirksam geholfen werden.